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Bevor es losgeht möchten wir in diesem Zusammenhang darauf hinweisen, das Sie sich und Ihren Partner durch ungeschützten Verkehr (vaginal und anal) mit sexuell übertragbaren Krankheiten wie z.B. Hepatitis A,B oder C und HIV infizieren können. Gerade beim Analverkehr besteht gegenüber dem Vaginalverkehr eine erhöhte Verletzungsgefahr, da die stark durchblutete Schleimhaut des Enddarms wesentlich empfindlicher ist als beispielsweise die der Vagina.
Sexuell übertragbare Krankheiten Da besonders beim Analverkehr durch seine physischen Voraussetzungen die Möglichkeit besteht, sich bei unbekannten Partnern mit sexuell übertragbaren Krankheiten anzustecken, wollen wir im folgenden auf die häufigsten und gefährlichsten sexuell übertragbaren Krankheiten hinweisen. Vermeiden Sie es unbedingt, nach dem Analverkehr Ihre Partnerin vaginal zu penetrieren, da ansonsten Keime aus dem Enddarm in die Vagina eingebracht werden und Entzündungen auslösen können. Sollten Sie nicht in einer monogamen, gesunden Partnerschaft leben, praktizieren Sie bitte immer Safer-Sex und schützen Sie sich und Ihren Partner durch den Gebrauch von Kondomen! Durch die kleinsten Verletzungen können Viren und Bakterien im Enddarmbereich leicht übertragen werden. Zudem ist der After durch den Schließmuskel fest verschlossen, was ein Eindringen erschwert.
Syphilis Syphilis, auch Lues genannt, ist eine ansteckende Geschlechtskrankheit, die von dem Bakterium Treponema pallidum verursacht wird. Syphilis wird bei sexuellen Handlungen durch Schleimhautkontakt von Mensch zu Mensch übertragen. Während der Schwangerschaft und bei der Geburt kann eine erkrankte Mutter ihr Kind infizieren. Das Erscheinungsbild der Krankheit ist vielfältig. Typisch ist ein Beginn mit schmerzlosen Schleimhautgeschwüren und Lymphknotenschwellungen. Bei einem Teil der Infizierten kommt es zu einem chronischen Verlauf, der durch vielfältigen Haut- und Organbefall gekennzeichnet ist. Im Endstadium kommt es zur Zerstörung des zentralen Nervensystems. Die Diagnosestellung geschieht hauptsächlich durch den Nachweis von Antikörpern. Die Syphilis ist durch die Gabe von Antibiotika, unter anderem Penicillin, heilbar.
Gonorrhö Umgangssprachlich auch als Tripper bezeichnet, ist dies eine Infektionskrankheit, die durch das Bakterium Neisseria gonorrhoeae, auch Gonokokken genannt, ausgelöst wird. Gonokokken werden praktisch ausschließlich auf sexuellem Wege übertragen. Besonders Personen mit häufig wechselndem Sexualpartner, insbesondere auch Prostituierte, sind gefährdet. Die Benutzung eines Kondoms schützt vor einer Infektion. Die Krankheit kann von erkrankten Müttern während der Geburt auf das Kind übertragen werden. Nach zwei bis sieben Tagen kommt es bei 70% der Männer zu einer Harnröhrenentzündung mit Schmerzen beim Wasserlassen sowie Ausfluss und Rötung der Eichel. Bei Frauen hingegen ist der Verlauf in 60% der Fälle kaum von Symptomen begleitet. Gonorrhö ist durch Antibiotika gut zu behandeln wobei auch immer der Partner mit einbezogen werden sollte. Gonorrhö ist eine der häufigsten sexuell übertragbaren Erkrankungen. Bis zum Jahr 2000 war sie in Deutschland meldepflichtig, die Meldepflicht wurde jedoch mit Einführung des Infektionsschutzgesetzes, das das Bundesseuchengesetz und Gesetz zur Bekämpfung der Geschlechtskrankheiten ablöste, aufgehoben.
Chlamydien Chlamydien (oder auch Klamydien) bilden eine Gattung der Bakterien. Sie können eine Vielzahl von Lebewesen infizieren, auch den Menschen. Chlamydien lösen hier insbesondere Erkrankungen der Schleimhäute im Augen-, Atemwegs- und Genitalbereich aus mit teilweise schwerwiegenden Folgen wie Erblindung oder Unfruchtbarkeit. Oft werden die Symptome erst spät oder gar nicht bemerkt. Häufig kommt es zu Ausfluss und schmerzhaftem Wasserlassen. Frauen bekommen oft Unterleibsschmerzen und können unfruchtbar werden. Außerdem gibt es Hinweise darauf, dass eine bestehende Chlamydieninfektion die Ansteckung mit anderen sexuell übertragbaren Krankheiten, einschließlich der Infektion mit HIV, bei ungeschütztem Geschlechtsverkehr erleichtern kann. Eine Chlamydieninfektion ist durch Antibiotika gut zu behandeln wobei auch immer der Partner mit einbezogen werden sollte.
Genital-Herpes Unter Herpes versteht man umgangssprachlich eine Gruppe von Virusinfektionen, deren Erreger zur Familie der Herpesviridae gehören. Der Ausdruck Herpes stammt aus dem Griechischen und bedeutet „Kriechen“. Es äußert sich durch rötliche Pusteln an den Genitalien, an den Oberschenkeln und auch am Po. Im Verlaufe der Erkrankung werden aus diesen Pusteln Bläschen, hin zu kommen Schmerzen beim Wasserlassen, Scheidenausfluss und Fieber. Infizieren kann man sich über Geschlechtsverkehr aber auch durch verunreinigte Toilettensitze oder auch Handtücher. Genital-Herpes kann nicht vollständig geheilt werden und in unregelmäßigen Abständen immer wieder auftreten. Eine Behandlung der Geschlechtsorgane ist mit Tabletten oder Infusionen möglich. Hierbei werden Wirkstoffe wie Aciclovir, Famciclovir und Valaciclovir angewendet. Cremes oder Lösungen sind in leichteren Fällen auch ausreichend wirksam. Die Behandlung gehört auf jeden Fall in die Hand eines Arztes.
Hepatitis Als Hepatitis wird eine durch Viren hervorgerufene Entzündung der Leber bezeichnet, für die zahlreiche Ursachen angeführt werden können. Häufig geht sie mit einer Gelbfärbung der Haut einher, deswegen auch oft „Gelbsucht“ genannt. Je nach Virenart unterscheidet man drei verschiedene Formen der Hepatitis: A, B und C. Die Hepatitis A ist eine durch das Hepatitis-A-Virus verursachte Infektionskrankheit. Hauptsymptom ist eine akute Entzündung der Leber. Die Hepatitis A verläuft niemals chronisch und heilt meist ohne ernsthafte Komplikationen spontan aus. Sie wird durch verunreinigtes Wasser oder Lebensmittel (z. B. Muscheln) übertragen und tritt in unseren Breiten meist als importierte Erkrankung nach einem Aufenthalt in Risikogebieten auf. Der Erreger kommt aber auch im Kot infizierter Personen vor, weswegen eine Ansteckung durch Analverkehr möglich ist. Eine Impfung ist der derzeit beste Schutz gegen eine Hepatitis A. Die Hepatitis B ist eine Infektionskrankheit der Leber mit dem Hepatitis-B-Virus (HBV), die häufig nur akut (90 %) aber auch chronisch verlaufen kann. Mit etwa 350 Millionen chronisch infizierter Menschen ist die Hepatitis B weltweit die häufigste Virusinfektion, bei etwa einem Drittel der Weltbevölkerung sind als Zeichen einer überstandenen HBV-Infektion Antikörper gegen HBV nachweisbar. Neben der Hepatitis C ist eine Hepatitis B die wichtigste Ursache für chronische Lebererkrankungen mit der möglichen Folge einer Leberzirrhose oder eines Leberzellkarzinoms. Die Therapie einer chronischen Hepatitis B ist nur eingeschränkt möglich, daher ist die vorbeugende Impfung die wichtigste Maßnahme zur Verhinderung der Infektion und Verminderung der Virusträger als dauerhafte Infektionsquelle. Die Hepatitis C ist eine durch das Hepatitis-C-Virus verursachte Infektionskrankheit beim Menschen und die gefährlichste Form. Sie zeichnet sich durch eine hohe Rate der Chronifizierung aus (bis 80 %), die im Verlauf zu schweren Leberschädigungen wie der Leberzirrhose und dem Leberzellkarzinom führen kann. Die Übertragung erfolgt über Blut; eine Therapie ist in eingeschränkter Form möglich. Eine Impfung steht derzeit nicht zur Verfügung.
HIV Das Humane Immundefizienz-Virus – auch Menschliches Immunschwäche-Virus – ist ein Virus, das zur Familie der Retroviren und zur Gattung der Lentiviren gehört. Eine Ansteckung führt nach einer unterschiedlich langen, meist mehrjährigen Inkubationsphase zu Aids (acquired immunodeficiency syndrome, erworbenes Immundefektsyndrom), einer derzeit noch unheilbaren Immunschwächekrankheit. Die Verbreitung von HIV hat sich in den letzten 25 Jahren zu einer Pandemie entwickelt, an der nach Schätzungen der Organisation UNAIDS bisher etwa 25 Millionen Menschen gestorben sind. Etwa 40 Millionen Menschen sind mit dem Virus infiziert. In Deutschland lebten Ende 2006 rund 56.000 Menschen mit HIV, darunter etwa 47.000 Männer, rund 8.500 Frauen und rund 400 Kinder. Bei 8.700 Personen war AIDS bereits ausgebrochen. Im Jahr 2006 kam es zu ungefähr 2.700 Neuinfektionen. Das HI-Virus wird durch Kontakt mit Körperflüssigkeiten wie Blut, Sperma (auch Präejakulat), Vaginalsekret und Muttermilch übertragen. Potentielle Eintrittspforten sind frische, noch blutende Wunden und Schleimhäute (Bindehaut, Mund-, Nasen-, Vaginal- und Analschleimhaut) bzw. nicht ausreichend verhornte, leicht verletzliche Stellen der Außenhaut (Eichel, Innenseite der Vorhaut und Anus). Als häufigste Infektionswege sind der Vaginal- oder Analverkehr ohne Verwendung von Kondomen und die Benutzung unsteriler Spritzen beim intravenösen Drogenkonsum bekannt. Oralverkehr gilt nach jüngsten Studien als weniger infektiös. Eine Ansteckung ist vor allem dann möglich, wenn dabei Sperma oder Menstruationsblut auf die Mundschleimhaut gelangt. Wie hoch das Risiko beim Geschlechtsverkehr ist, hängt vor allem von der Viruskonzentration in der Samenflüssigkeit, im Scheidensekret und der Viruslast im Blut ab. Diese ist unmittelbar nach der Infektion, bevor sich ausreichend Antikörper gebildet haben, besonders hoch, nimmt dann aber zunächst ab und steigt in späten Stadien der Erkrankung wieder an. Wie sich bei aktuellen Studien gezeigt hat, ist das Infektionsrisiko für beschnittene Männer geringer. Die Beschneidung führt, nach der gängigsten Hypothese, durch die Entfernung der Vorhaut zu einer geringeren Angriffsfläche für das Virus. Aus diesem Grund empfahl die WHO 2007 seinen Mitgliedsländern die Beschneidung als Präventivmaßnahme zur Eindämmung von AIDS. Penis-King.com empfiehlt ihnen zu diesem Thema die folgende Weitere Informationen zu diesen Themen finden Sie zum Beispiel im Internet unter
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